Die Beckenbodenmuskulatur funktioniert ähnlich wie andere Muskelgruppen im Körper: Sie wird durch regelmässiges Training gestärkt und kann, wenn sie nicht ausreichend beansprucht wird, an Stärke und Funktionalität verlieren.
Wenn die Beckenbodenmuskulatur geschwächt ist, etwa durch mangelnde Aktivität oder altersbedingten Abbau, ist gezieltes Training besonders wichtig, um sie wieder aufzubauen. Ein kräftiger Beckenboden mit elastischer Muskulatur unterstützt nicht nur die Blasen- und Darmkontrolle, sondern kann auch Rückenschmerzen lindern und die Körperhaltung verbessern.
Bereits zwei bis drei Einheiten à fünf Minuten pro Woche können in den meisten Fällen spürbar zur Stärkung und verbesserten Kontrolle der Beckenbodenmuskulatur beitragen. Entscheidend ist jedoch die Langfristigkeit: Nur durch regelmässiges Training bleibt die Muskulatur elastisch, kräftig, ausdauernder und funktionstüchtig – mit positiven Effekten auf die Kontinenz und das allgemeine Wohlbefinden.
Informationen zu wissenschaftlichen Studien, welche die Wirksamkeit von Beckenbodentraining bestätigen und aufzeigen, wie es zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität beiträgt, finden Sie hier: Beckenbodentraining: Studien und wissenschaftliche Erkenntnisse








