Beckenbodentraining bei Prostata-Beschwerden?

Beckenbodentraining bei Prostata-Beschwerden?

Bei Prostata-Beschwerden hat sich Beckenbodentraining als ausgesprochen hilfreich erwiesen. Hinter der „Männerkrankheit“ steckt die wuchernde Vorsteherdrüse, die das Wasserlösen behindert und Harninkontinenz hervorruft. Operationen von Prostatahyperplasie oder Prostatakrebs verschlimmern die Beschwerden zusätzlich. Ein Beckenbodentrainingsgerät wie das Alonea PelvicTool hilft, die Beckenbodenmuskulatur gezielt zu trainieren und lindert oft nicht nur die Inkontinenz, sondern verbessert auch Sexualleben und Körperhaltung.

Auch Männer kommen in die Wechseljahre

Wie bei der Frau fahren beim Mann die Hormone im Alter Achterbahn. Am Steuer sitzen die Hoden: Ihre Zwischenzellen produzieren ab dem 50. Lebensjahr weniger Geschlechtshormone. Sinkende Testosteronspiegel äussern sich mit vermindertem Sexualtrieb und vergrösserter Vorsteherdrüse.

Die Prostata stellt den grössten Teil des Ejakulates. Dazu umschliesst das im Beckenboden gelegene walnussgrosse Organ die Harnröhre, in die es sein Sekret abgibt und die Spermien zum Leben erweckt.

Beckenboden Mann

 

Was ist eine benigne Prostatahyperplasie?

Diese Nähe kann im Alter zum Problem werden, denn das Prostatagewebe wächst hormonabhängig. Weniger Testosteron im Blut lässt es bei vielen Männern wuchern und verursacht eine gutartige Prostatavergrösserung (benigne Prostatahyperplasie, BPH). Die verbreitete „Männerkrankheit“ engt die Harnröhre ein und beeinträchtigt das Wasserlösen. Erste Anzeichen einer BPH sind nächtlicher Harndrang mit unvollständiger Blasenleerung, später kommt es zu Harninkontinenz und Harnverhalt. Weitere typische Beschwerden sind Erektionsstörungen und schmerzhafte Ejakulationen mit verminderter Ejakulatmenge.

 

Was tun bei gutartiger Prostatavergrösserung?

Mann geht nur ungern zum Arzt, denn das Thema ist ihm peinlich? Sollte er aber. Ansprechpartner ist der Urologe, der auch die Prostata-Vorsorgeuntersuchung durchführt. Früherkennung ist wichtig, denn bei frühzeitiger Diagnose ist eine minimalinvasive Operation möglich. Bei der transurethralen Resektion der Prostata (TURP) führt der Chirurg ein Endoskop über die Harnröhre (Urethra) ein und entfernt das überschüssige Gewebe mit Drahtschlinge oder Laser.

 

Wie kann man Prostatakrebs behandeln?

Abwarten kann tödlich enden, denn mitunter wird die BPH bösartig und entwickelt sich zum Prostatakarzinom. Bei vollständiger Entfernung der Prostata (radikale Prostatektomie, RPE) beseitigt der Chirurg Prostata und lokale Metastasen aus dem Beckenboden. Operiert wird klassisch mit einem Bauchschnitt oder minimalinvasiv über ein durch die Bauchdecke eingeführtes Laparoskop.

 

Was sind die Folgen einer Prostata-OP?

Problematisch sind Eingriffe an Beckenbodenmuskulatur, Schliessmuskel und Harnröhre sowie die Ausschälung oder Entfernung der Prostatakapsel. Die Muskeln im Beckenboden halten Blase und ableitende Harnwege an Ort und Stelle, der Sphinkter ist für die Harnkontrolle notwendig, in der Kapsel verlaufen die Nerven für Erektion und Ejakulation. Daher sind Harninkontinenz und Impotenz die häufigsten Folgen einer Prostataoperation.

Bei Harninkontinenz gibt es nicht nur Probleme beim Wasserlösen, sondern es geht unwillkürlich Urin ab und/oder es „tröpfelt“ nach dem Gang zur Toilette bis hin zum kontinuierlichen Harnverlust. Solche Beschwerden beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich, und viele Betroffene ziehen sich zurück und meiden soziale Kontakte. Dabei lassen sich mit Beckenbodentraining in der Regel deutliche Verbesserungen erzielen.

 

Wieso Beckenbodentraining nach Prostataoperation?

Die Entleerung der Harnblase steuern der Ringmuskel am Blasenausgang und die Beckenbodenmuskulatur. Der Schliessmuskel öffnet die Harnblase, die Muskeln im Beckenboden drücken zusammen mit der Blasenmuskulatur den Urin heraus, zuletzt macht der Muskelring wieder dicht. Die hieran beteiligte glatte Muskulatur unterliegt im Gegensatz zu unseren Skelettmuskeln normalerweise nicht der willkürlichen Steuerung. Aber die ist möglich: Das erste Beckenbodentraining macht jeder als Baby – irgendwann ist Schluss mit der Harninkontinenz, und wir gehen ohne Windeln selbständig aufs Töpfchen. In ähnlicher Weise lässt sich auch die Beckenbodenmuskulatur durch Anspannen und Entspannen trainieren. Eine grosse Hilfe kann dabei ein Beckenbodentrainingsgerät wie das PelvicTool von Alonea sein, mit dem sich solche Übungen einfach gestalten lassen.

Biofeedback stärkt die Wahrnehmung des Beckenbodens

Beim Biofeedback-Training mit dem PelvicTool  werden die kaum spürbaren Bewegungen der Beckenbodenmuskeln – das An- und Entspannen der Muskulatur – durch Sensoren erfasst und als sichtbare Signale in der PelvicTool-App angezeigt. Dies ist besonders hilfreich, da die Beckenbodenmuskeln tief im Körper liegen und es vielen Menschen anfangs schwerfällt, sie gezielt wahrzunehmen und zu steuern. Biofeedback hat sich daher als ideale Methode für das Beckenbodentraining erwiesen, wie zahlreiche klinische Studien belegen.

Die Biofeedback-Funktion des PelvicTool unterstützen Sie bei:

  • der gesteigerten Wahrnehmung und gezielten Aktivierung des Beckenbodens
  • dem kontrollierten Training für Anspannung und Entspannung
  • der Verbesserung der muskulären Koordination
  • dem Aufbau einer schnellen Reaktionsfähigkeit
  • der Steigerung der Ausdauer wie auch der Entspannungsfähigkeit des Beckenbodens
  • der Nachvollziehbarkeit des Trainingsfortschritts
  • einem individuell abgestimmten und effektiven Beckenbodentraining

Von Physiotherapeuten empfohlen: Beckenbodentrainer PelvicTool

Das in der Schweiz nach höchsten Qualitätsstandards gefertigte PelvicTool ermöglicht ein unkompliziertes, app-gestütztes Training zuhause. Trainiert wird in leichter Trainingshose auf dem PelvicTool sitzend – es muss keine Sonde eingeführt werden. Der Zeitaufwand ist gering: Bereits wenige Minuten, zwei- bis dreimal pro Woche, können die Beckenbodenmuskulatur stärken und die Kontrolle verbessern. Der Schlüssel zum Erfolg liegt – wie bei jedem anderen Muskel auch – in der Regelmässigkeit des Trainings. Wer langfristig eine Verbesserung erzielen möchte, sollte das Beckenbodentraining in sein Leben integrieren – der Körper wird es danken.

So hilfreich moderne Hilfsmittel wie das PelvicTool im Alltag sind – sie ersetzen nicht die fachliche Kompetenz von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten. Gerade nach Prostataoperationen oder bei hartnäckigen Beschwerden profitieren Betroffene enorm von einer individuellen Anleitung durch geschulte Fachkräfte. Physiotherapeuten erkennen Fehlhaltungen, korrigieren Bewegungsabläufe und vermitteln gezielte Übungen, die auf die persönliche Situation abgestimmt sind.

Das Zusammenspiel aus ärztlicher Betreuung, professioneller physiotherapeutischer Unterstützung und modernen Trainingsgeräten eröffnet Männern die besten Chancen auf ein aktives, erfülltes Leben – trotz oder gerade nach Prostatabeschwerden!

 

„Nach einer NS-RPE-Operation begann ich in der (AHB)-Reha meinen Beckenboden zu trainieren. Dessen Ansteuerung zur Aktivierung des Harnröhrenschliessmuskels fiel mir schwer. Ergänzend zum Reha-Programm lernte ich das PelvicTool kennen. Schnell konnte ich auf spielerische Art meinen Beckenboden wahrnehmen und den Schliessmuskel erfolgreich trainieren. Heute habe ich ein PelvicTool auch zu Hause.“

Heito Saladin

ehemaliger Physiotherapeut und Reha-Patient nach Prostataentfernung

„Das PelvicTool ist eine grossartige Möglichkeit, den Beckenboden spielerisch zu trainieren – und genau das macht es besonders für Männer interessant. Die meisten Männer beschäftigen sich weniger mit dem Beckenboden als Frauen. Deshalb ist das visuelle Biofeedback eine wertvolle Unterstützung: Es fördert die Wahrnehmung und macht das Thema greifbar und zugänglich. Ganz nebenbei hilft es auch, das Tabu zu brechen und offen über diese wichtige Körperregion zu sprechen. Die Männer sind deshalb jeweils sehr motiviert mit dem PelvicTool am Trainieren.“

Melanie Gähler

Physiotherapeutin FH / Beckenbodenphysiotherapeutin , Physiowerkstatt Näfels GL

„Obwohl ich nach einer RPE meine Beckenbodenmuskulatur nicht mehr spüren konnte, habe ich mit Hilfe des PelvicTool gelernt, meine Beckenbodenmuskeln zu steuern und meine Inkontinenzbeschwerden zu lindern. Die Fortschritte in der App zu sehen, hat mich motiviert, weiterzumachen.“

U. Rosendahl Huber

Das Alonea PelvicTool unterstützt Sie bei der Wahrnehmung, Kontrolle und Stärkung des Beckenbodens.

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Quellen, Links und weiterführende Literatur

Blasenschwäche beim Sport: Was tun?

Blasenschwäche beim Sport: Was tun?

 


Inkontinenz beim Sport: Die unterschätzte Rolle des Beckenbodens

Sport ist für einen gesunden Lebensstil unverzichtbar – dass er Inkontinenz hervorrufen kann gilt allerdings als Tabuthema. Davon betroffen sind nicht nur Frauen und ältere Semester, junge Athleten beiderlei Geschlechts haben ebenso damit zu kämpfen. Vor allem die Harninkontinenz tritt bei vielen Sportarten auf und beeinträchtigt nicht nur das Leistungsvermögen, sondern auch das tägliche Leben. Ein geeignetes Beckenbodentraining mit einem modernen Beckenbodentrainingsgerät schafft Abhilfe, beugt einer angehenden Inkontinenz vor und erhöht die Lebensqualität.

 

Tabuthema Harninkontinenz bei Sportlerinnen

Harninkontinenz ist nur für Frauen nach Geburt oder Menopause ein Thema? Weit gefehlt. Sportmedizinern haben festgestellt, dass unkontrollierter Harnabgang durch sportliche Belastung weiter verbreitet ist als man gemeinhin denkt. Studien zeigen, dass vor allem das weibliche Geschlecht bei vielen Sportarten mit Belastungsinkontinenz (früher als Stressinkontinenz bezeichnet) zu kämpfen hat. Die Werte sind geradezu erschreckend: Bei Frauen mittleren Alters kommt die Harninkontinenz mit einer Häufigkeit von 30 % vor, bei regelmässiger sportlicher Betätigung steigt sie auf über 47 %, und im Alter gehen die Werte munter noch weiter nach oben.

 

Frauen leiden besonders oft an Inkontinenz

Frauen sind deutlich häufiger als Männer mit Inkontinenz gestraft. Das liegt vor allem an Schwangerschaften, bei denen das Ungeborene mit zunehmendem Gewicht auf der Innenauskleidung des Beckenbodens lastet. Insbesondere vaginale Geburten und zunehmendes Alter schwächen die Beckenbodenmuskulatur, welche für die Kontrolle von Stuhlgang und Harnlösen wichtig ist.

Sport ist zwar gesund, kommt dann aber oft als zusätzlicher Auslöser von Harninkontinenz und auch Stuhlinkontinenz hinzu. Ebenso wirken sich Kontrazeptiva, Rauchen und Übergewicht negativ auf die Stabilität des Beckenbodens aus.

 

Wieso ist ein gut trainierter Beckenboden so wichtig?

Der Beckenboden bildet den natürlichen Abschluss des Bauchraumes nach unten, während er oben vom Zwerchfell, vorne und seitlich von der Bauchmuskulatur und hinten von der Wirbelsäule begrenzt wird. Im Gegensatz zu einem Sixpack sieht man ihn nicht – wohl einer der Gründe, warum man auf Beckenbodentraining weniger Wert legt.

Dabei sind die Beckenbodenmuskeln nicht nur wichtig für eine gerade Körperhaltung (die im Sport eine grosse Rolle spielt), sondern auch für die Funktionalität von Harnblase und Enddarm, bei Frauen der Vagina, bei Männern der Prostata. Beeinträchtigungen führen zu Harninkontinenz, Stuhlinkontinenz und einer verminderten Empfindungsfähigkeit beim Sex.

Beckenboden Frau

Warum belastet Sport die Beckenbodenmuskulatur?

Der aufrechte Gang war in der Evolution nicht vorgesehen. Hände frei führt dazu, dass unsere Baucheingeweide mit ihrem gesamten Gewicht auf Lendenwirbelsäule und Beckenboden und damit auf der Beckenbodenmuskulatur lasten. Das Ergebnis sind Zivilisationskrankheiten wie Rückenbeschwerden und Inkontinenz. Sport kann diese Beschwerden weiter verschlimmern. Wie kommt das?

  • Ruckartige Bewegungen sind bei vielen Sportarten normal. Herumspringen und schnelles Stoppen verstärken die mechanische Belastung und Muskeldehnung im Becken erheblich.
  • Die Bauchpresse kommt bei vielen sportlichen Aktivitäten hinzu. Damit bezeichnet man das Anspannen von Bauchmuskeln und Zwerchfell, was den Druck auf die Bauchorgane und damit auch auf den Beckenboden weiter erhöht.
  • Wir laufen falsch, zumindest aus funktionell-anatomischer Sicht: In der Evolution hat sich der Mensch zu einem Hetzjäger entwickelt, der stundenlang rennen kann. Allerdings federnd auf Zehen und Ballen und nicht wie wir auf der wenig elastisch gelagerten Ferse, die jeden Stoss ungefiltert an den Körper weitergibt.
  • Ständige Belastung der Beckenbodenmuskulatur dehnt und schwächt diese. Das wirkt sich auf die Schliessfähigkeit des Enddarms und vor allem des Blasenmuskels aus und führt zu Harninkontinenz und/oder Stuhlinkontinenz.

Leistungssport verschlimmert die Beschwerden bei Harninkontinenz

Harninkontinenz ist bei Frauen im Leistungssport besonders hoch. Über alle Sportarten hinweg fanden Metastudien eine durchschnittliche Häufigkeit von 25,9 %, davon erwiesen sich 20,7 % als Belastungsinkontinenz. Extrem hoch lag der Wert bei Volleyball (75,6 %) und Trampolinspringen (80 %).

Bereits bei leichter sportlicher Betätigung geht man von einer Prävalenz von 5,6 % aus. Schwimmen entspricht am ehesten unserer vormals vierbeinigen natürlichen Körperhaltung und belastet die Beckenbodenmuskulatur am wenigsten.

Die Beeinträchtigung des Beckenbodens fällt je nach Sportart unterschiedlich aus:

  • geringe Belastung: Golf, Schwimmen, Laufen, Diskus- und Speerwerfen
  • mässige Belastung: Skilanglauf, Hockey, Tennis, Badminton, Baseball
  • starke Belastung: Sportgymnastik, Ballett, Aerobic, Trampolinspringen, Judo, Fussball, Basketball, Handball, Volleyball

Nicht zu vergessen: Die meisten Studien befassen sich mit aktiven Sportlerinnen, also solchen jungen und mittleren Alters. Dabei steigt die Häufigkeit einer Harninkontinenz mit dem Alter deutlich an – mit oder ohne sportliche Betätigung.

 

Was ist mit Harninkontinenz bei männlichen Athleten und Stuhlinkontinenz?

Zu sportbedingter Inkontinenz bei Männern gibt es kaum Studien – aktuell sind es gerade einmal ein rundes Dutzend. Zumindest zeigen sie, dass Harninkontinenz kein ausschliessliches Problem weiblicher Athletinnen ist und für männliche Sportler vermutlich ein noch grösseres Tabu darstellt.

Noch sparsamer sind die Befunde bei Stuhlinkontinenz – hier gibt es nur episodische Berichte. Da die Schwächung der Beckenbodenmuskulatur aber auch die Haltemechanismen des Darms beeinträchtigt dürfte hier die Dunkelziffer höher sein als die kargen Berichte schliessen lassen.

 

 

Wie häufig ist eine Harninkontinenz im Sport?

Harninkontinenz ist bei Athleten weiter verbreitet als man denkt. Ein paar Zahlen:

  • Leistungssportlerinnen leiden rund fünfmal so häufig an Harninkontinenz wie ihre männlichen Kollegen. Eine dieser Studien spricht von 45,1 % der Frauen, aber nur 14,7 % der Männer.
  • Belastungsinkontinenz macht dabei 59,9 % der Fälle aus.
  • Als mittelschwer bis schwer einzustufen sind 30,9 % der Fälle von Harninkontinenz.
  • Von den Probandinnen vermelden einen Harnverlust
    • 22,7 % während des Trainings
    • 40,5 % beim Springen
    • 19,6 % beim Laufen
    • 20,2 % bei anderen Betätigungen

Abhilfe bei sportbedingter Inkontinenz: Beckenbodentraining

Vor allem im Leistungssport gilt das Beckenbodentraining als beste Option für die Behandlung der Harninkontinenz. Eine gestärkte und gut trainierte Beckenbodenmuskulatur bessert nicht nur aktuelle Beschwerden mit Inkontinenz, sondern beugt auch altersbedingten Verschlimmerungen vor. Ebenso bewährt haben sich die Übungen bei weniger anstrengenden Sportarten.

Mit einem modernen Beckenbodentrainingsgerät wie dem PelvicTool von Alonea ist das Training so leicht wie nie zu vor: Sie können sich in lockerer Sportbekleidung auf das Gerät setzen und mittels einer App auf Smartphone oder Tablet das Anspannen und Lockern der Muskeln im Beckenboden live mitverfolgen. Die intimfreie Anwendung ermöglicht sogar das Training in Gruppen, etwa in der Physiotherapie – zusammen macht Sport immer mehr Spass als alleine, und das gilt auch für das Beckenbodentraining!

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Quellen, Links und weiterführende Literatur

Osteopathische Behandlung des Beckenbodens

Osteopathische Behandlung des Beckenbodens

In ihrer Praxis für Osteopathie & Naturheilkunde in Ulm bieten Claudia Linner und ihr Team ein ganzheitliches Behandlungskonzept für Beschwerden von Körper und Organen. Im Bereich des Beckenbodens arbeiten sie mit ergänzenden Methoden wie dem PelvicTool, das ihre osteopathische Behandlung unterstützt.

Der Beckenboden als tragendes System des Körpers

Der Beckenboden bildet das Fundament des unteren Rumpfes und besteht aus einem komplexen Zusammenspiel von Muskulatur, Bändern und Bindegewebe. Diese Schichten spannen sich wie eine tragende Hängematte zwischen Becken und Wirbelsäule auf und übernehmen zentrale Aufgaben für Stabilität, Kontinenz und die Position der inneren Organe. Funktionell lässt sich dieses System in mehrere Bereiche gliedern.

Im vorderen Abschnitt finden sich die Strukturen, die die Blasenentleerung kontrollieren: Bei Frauen umgeben die Muskeln den Eingang der Harnröhre und die Vagina, bei Männern stabilisieren sie die Prostata und die Harnröhre und tragen damit wesentlich zur Kontinenz bei. Der mittlere Bereich umfasst die Muskulatur rund um den Anus, die für die präzise Steuerung der Darmentleerung verantwortlich ist. Der hintere Abschnitt verbindet Steissbein und Kreuzbein über Muskel- und Faszienzüge mit der übrigen Beckenbodenmuskulatur und sorgt für zusätzliche Stabilität.

Störungen in einem dieser Bereiche können bei Frauen wie Männern zu funktionellen Einschränkungen führen – etwa zu Blasenschwäche, Stuhlinkontinenz, Schmerzen oder einem Gefühl von Instabilität. Ein gut funktionierender Beckenboden ist daher entscheidend für Wohlbefinden und Lebensqualität.

Osteopathie und Beckenboden: Warum die ganzheitliche Behandlung entscheidend ist

Eine osteopathische Behandlung des Beckenbodens setzt weit früher an als bei der lokalen Muskulatur. Da der Beckenboden funktionell in das gesamte lumbopelvine System eingebettet ist, beeinflussen ihn zahlreiche Strukturen: die Wirbelsäule, das Iliosakralgelenk, die Hüftmuskulatur, das Zwerchfell sowie viszerale und fasziale Verbindungen im kleinen Becken. Einschränkungen oder Spannungsasymmetrien in diesen Bereichen können die Beckenbodenfunktion erheblich beeinträchtigen – selbst wenn die Muskulatur an sich intakt ist.

Hier setzt die Osteopathie an: Durch die Beurteilung von Beweglichkeit, Gewebespannung, Durchblutung und nervaler Versorgung lassen sich funktionelle Störungen erkennen, die häufig zu Inkontinenz, Schmerzen oder einer verminderten Ansteuerbarkeit des Beckenbodens beitragen. Ziel ist es, die beteiligten Strukturen wieder in ein harmonisches Zusammenspiel zu bringen – etwa durch die Mobilisation von Sakrum, Lendenwirbelsäule oder Hüften, die Behandlung faszialer Restriktionen oder die Verbesserung der viszeralen Dynamik im Bereich von Blase, Rektum oder Uterus.

Eine osteopathische Intervention schafft damit die Voraussetzungen, damit der Beckenboden seine Aufgaben wieder physiologisch erfüllen kann. Häufig zeigt sich: Erst wenn Dysbalancen im gesamten System korrigiert sind, kann der Beckenboden nachhaltig gekräftigt, entspannt oder neu angesteuert werden. Hier bietet ein Funktionsfeedback-Tool wie das PelvicTool von Alonea eine ideale Ergänzung.

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Biofeedback als Brücke zwischen Körperwahrnehmung und Therapie

In ihrer Praxis für Osteopathie & Naturheilkunde in Ulm setzt Inhaberin Claudia Linner auf ein umfassendes therapeutisches Konzept, das neben Wirbelsäule, Gelenken und Faszien auch die funktionelle Bedeutung des Beckenbodens einbezieht. Der Beckenbodentrainer PelvicTool spielt dabei eine wichtige Rolle: Es ermöglicht die objektive Analyse von Kraft, Koordination, Entspannungsfähigkeit und neuromuskulärer Ansteuerung – Parametern, die allein mit manueller Diagnostik häufig nur eingeschränkt erfassbar sind.

Durch die Verbindung von osteopathischer Behandlung und digitalem Biofeedback lassen sich Funktionsmuster identifizieren, Gewebespannungen regulieren und die Muskulatur gezielt trainieren. Viele Patientinnen und Patienten profitieren davon nicht nur hinsichtlich der Beckenbodenfunktion, sondern auch bei Rücken- oder Beckenbeschwerden.

„Viele Patientinnen merken erst mit dem PelvicTool, wie ihre Beckenbodenmuskulatur wirklich arbeitet. Das macht das Training spürbar und effektiv.“

Claudia Linner

Heilpraktikerin, Osteopathin & Hormon Coach, Praxis für Osteopathie & Naturheilkunde, Ulm

Erfahrungen aus der Praxis von Claudia Linner

In ihrem Praxisalltag nutzt Claudia Linner das Alonea PelvicTool vor allem dann, wenn Patientinnen mit wiederkehrenden Rückenbeschwerden trotz osteopathischer Behandlung stagnieren. Die Möglichkeit, freie Trainingssequenzen und geführte Programme einzusetzen, erlaubt ihr eine präzise Einschätzung der Beckenbodenaktivität. Besonders wertvoll ist für sie die Erkenntnis, dass nicht mangelnde Kraft, sondern häufig Dysbalancen oder eine chronische Überaktivität im Vordergrund stehen.

Das PelvicTool visualisiert via App die Beckenbodenaktivität in Echtzeit auf dem Tablet oder Handy – und bietet so ein direktes, motivierendes Feedback für die Therapie.

Kontakt


Praxis für Osteopathie & Naturheilkunde
Einsteinstrasse 55
89077 Ulm

E-Mail: claudia@osteopathieulm.de
Tel. / Whatsapp: 0176-81772073
www.osteopathieulm.de

Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr, Sa – nach Vereinbarung

Osteopathische Behandlung Beckenboden
Beckenboden-Frau
Beckenboden Mann

Unterstützt Sie bei der Wahrnehmung, Kontrolle und Stärkung des Beckenbodens: PelvicTool

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Einfaches und effektives Beckenbodentraining.

Osteopathin Beckenboden

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Offen sprechen, gezielt trainieren – der Beckenboden-Mann-Stammtisch in der Physiowerkstatt

Offen sprechen, gezielt trainieren – der Beckenboden-Mann-Stammtisch in der Physiowerkstatt

Die Physiowerkstatt Näfels ist eine engagierte Praxis für Physiotherapie, Rehabilitation und Bewegungstherapie im Glarnerland. Das Team legt grossen Wert auf eine ganzheitliche, persönliche Betreuung – und geht auch Themen an, über die Männer oft ungern sprechen: den Beckenboden.

Das Alonea PelvicTool ist fester Bestandteil dieser Treffen: Es unterstützt das Training durch visuelles Biofeedback und fördert das Bewusstsein für die Beckenbodenmuskulatur auf spielerische Weise.

Der Erfahrungsbericht aus der Physiowerkstatt zeigt, wie Fachpersonen mit Engagement und Kreativität neue Wege finden, Männer für das Thema Beckenboden zu sensibilisieren – und wie Hilfsmittel wie das PelvicTool sie dabei unterstützen können.

Beckenboden-Stammtisch für Männer: Austausch und Training in entspannter Runde

Aus einem achtwöchigen Beckenbodenkurs für Männer in der Physiowerkstatt Näfels (GL) entstand eine besondere Idee: der Beckenboden-Mann-Stammtisch.

Im Grundkurs standen neben der Wissensvermittlung rund um den Beckenboden vor allem die Wahrnehmung, Kräftigung und Entspannung der Beckenbodenmuskulatur sowie deren Integration in den Alltag im Vordergrund. Viele Männer waren überrascht, wie viel Lebensqualität und Körperbewusstsein sich durch das Training gewinnen lässt.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Kurses stellte sich bei den Teilnehmern die Frage: Wie geht es weiter?

Der Wunsch nach regelmässigen Treffen war gross – um das Gelernte zu festigen, gemeinsam zu trainieren und sich offen auszutauschen. So wurde der Beckenboden-Mann-Stammtisch ins Leben gerufen.

Inzwischen hat der Stammtisch eine treue Fangemeinde gefunden. Alle sechs Wochen kommen Männer in lockerer Atmosphäre zusammen, die ihre Körpermitte stärken und den Beckenboden nicht aus dem Blick verlieren möchten.

Praktische Übungen und gemeinsamer Austausch

Im Mittelpunkt der Treffen stehen gezielte Beckenbodenübungen, die regelmässig wiederholt werden. So können die Teilnehmer ihre Muskulatur nachhaltig stärken und erhalten gleichzeitig neue Impulse für das Training zu Hause.

Ebenso wird Raum für einen offenen Austausch über persönliche Erfahrungen eingeräumt und Zeit um Fragen zu klären. Der Stammtisch bietet damit nicht nur körperliche, sondern auch emotionale Unterstützung, um mit Themen rund um den Beckenboden offen umzugehen.

Diese Mischung aus praktischem Training und persönlichen Gesprächen macht den Stammtisch besonders – und zum Abschluss gehört ein Preiselbeersaft-Shot als kleines Ritual einfach dazu.

Den ersten Schritt wagen – für ein besseres Körpergefühl

Wer noch keine Erfahrungen mit dem Thema hat, kann sich bei der Physiowerkstatt für eine Einzel-Physiotherapie entscheiden, um die Grundlagen zu lernen und den Beckenboden individuell zu therapieren und zu trainieren oder es bietet sich der achtteilige Beckenbodenkurs an.

Der Stammtisch ist der ideale Ort, um nach der abgeschlossenen Therapie/Kurs weiterzumachen – und dranzubleiben.

Abwechslungsreiches Training mit Biofeedback

Für zusätzlichen Trainingsanreiz sorgt beim Stammtisch der Einsatz des Alonea PelvicTool. Das Beckenboden-Trainingsgerät bietet den Teilnehmenden durch visuelles Biofeedback die Möglichkeit, ihre Muskelaktivität in Echtzeit zu sehen – und so ihr Körpergefühl noch gezielter zu schulen.

Diese Form der Rückmeldung unterstützt sowohl die bewusste Aktivierung als auch die Entspannung der Beckenbodenmuskulatur. Die Integration des Beckenbodentrainers bringt Abwechslung in die Übungsrunden und hilft, Fortschritte sichtbar zu machen – ein Aspekt, den viele Teilnehmer besonders schätzen.

„Das PelvicTool ist eine grossartige Möglichkeit, den Beckenboden spielerisch zu trainieren – und genau das macht es besonders für Männer interessant. Die meisten Männer beschäftigen sich weniger mit dem Beckenboden als Frauen. Deshalb ist das visuelle Biofeedback eine wertvolle Unterstützung: Es fördert die Wahrnehmung und macht das Thema greifbar und zugänglich. Ganz nebenbei hilft es auch, das Tabu zu brechen und offen über diese wichtige Körperregion zu sprechen. Die Männer sind deshalb jeweils sehr motiviert mit dem PelvicTool am Trainieren.“
Melanie Gähler

Physiotherapeutin FH / Beckenbodenphysiotherapeutin , Physiowerkstatt Näfels GL

Wann und wo findet der Beckenboden-Stammtisch statt?

Der Beckenboden-Mann-Stammtisch bietet Männern die Möglichkeit, regelmässig gemeinsam zu trainieren, Erfahrungen zu teilen und Fragen rund um den Beckenboden offen anzusprechen.

Donnerstags, alle sechs Wochen, 17.15 bis 18.15 Uhr
Physiowerkstatt Näfels


Mehr Informationen und Anmeldung: www.physiowerkstatt.ch

Beckenboden trainieren mit dem PelvicTool von Alonea

Beitrag SRF1

Stammtisch „Beckenboden Mann“: Ein Ort ohne Tabus

Unterstützt Sie bei der Wahrnehmung, Kontrolle und Stärkung des Beckenbodens: PelvicTool

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Einfaches und effektives Beckenbodentraining.

Fortschrittskontrolle PelvicTool
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Konservative Therapie von erektilen Störungen und Inkontinenz bei Beckenbodenschwäche

Konservative Therapie von erektilen Störungen und Inkontinenz bei Beckenbodenschwäche

Der Beckenboden ist eine komplexe muskuläre Struktur, die Männern meist wenig bewusst ist und deren Bedeutung für Kontinenz und sexuelles Empfinden unterschätzt wird. Erst wenn Störungen wie Inkontinenz oder Erektionsprobleme auftreten, ändert sich dies notgedrungen. Biofeedback basiertes Training kann hilfreich sein, um die Funktionalität der vernachlässigten Strukturen zu erhalten oder zu regenerieren.

 

Autorin: Dr. rer. biol. hum. Ina Schicker, promovierte in Medizinischer Psychologie und ist seit 1996 als Wissenschafts- und Medizinjournalistin tätig. Ihre Schwerpunkte liegen u.a. auf Komplementärmedizin und Geriatrie. 

Urininkontinenz ist ein stark tabuisiertes Thema. Bei über 60-jährigen Männern ist fast jeder Fünfte betroffen, im Alter über 80 Jahre sogar fast jeder dritte Mann (Kozomara-Hocke, 2016). Ursächlich kommen v.a. Veränderungen der Blase, Prostata und Beckenbodenmuskulatur in Betracht, aber auch Operationen an Prostata oder anderen Stellen im Beckenbereich erhöhen das Risiko. Meist gehen Inkontinenzbeschwerden „mit erheblichen Einbußen in körperlicher, seelischer Hinsicht und in Bezug auf Lebensqualität“ einher (Beutel, 2005).

Ursachen und Formen von Kontinenzstörungen

Ihre Ursachen können vielfältig sein. Fachlich wird im wesentlichen zwischen Speicherstörungen, wie Dranginkontinenz oder Belastungsinkontinenz, einerseits und Entleerungsstörungen andererseits unterschieden, zu denen u.a. die Überlaufinkontinenz zählt. Auch Mischformen kommen vor.

Bei einer Überlaufinkontinenz kommt es nur bei voller Blase zum Abgang kleiner Urinmengen. Sie kann myogen, neurogen oder durch ein Obstruktionssyndrom in Folge einer Prostatavergrösserung bedingt sein. Eine operative Entfernung der Prostata aufgrund einer gutartigen Prostatahyperplasie (BPH) oder eines Prostatakrebses beseitigt zwar die problematische Verengung, nicht selten werden bei der Operation aber auch Teile der inneren Schliessmuskulatur der Blase entfernt und deren Funktion dadurch beeinträchtigt. Auch die Beckenbodenmuskultur kann nach einer Operation eine veränderte Spannung aufweisen und Erektionsprobleme und Entleerungsstörungen nach sich ziehen.

Eine Dranginkontinenz liegt vor, wenn nicht kontrollierbare Detrusorkontraktionen bei normaler Schliessmuskelfunktion zu Urinverlust führen.

Die weitaus häufigste Form von Urininkontinenz bei Männern – etwas 40-80 Prozent (Kozomara-Hocke, 2016) – ist jedoch die reine Belastungsinkontinenz, bei der es unter körperlicher Belastung (etwa Husten, Niesen, Erschütterung beim Laufen oder Sport usw.) zu ungewolltem Urinverlust kommt. Sie ist meist auf eine unzureichende Kontrolle der Schliessmuskelfunktion oder eine direkte Schädigung oder Schwächung dieser Muskulatur zurückzuführen.

Konservative Behandlung durch Beckenbodentraining

Sofern Kontraindikationen wie Organvorfälle oder schwere Nervenschädigungen als Inkontinenzursache ausgeschlossen werden können, gelten physiotherapeutische Ansätze als leitliniengerechte Option der ersten Wahl. Mehrere Meta-Studien zeigen, dass ein gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur niederschwellige und wirkungsvolle Möglichkeiten bietet, die Funktionalität gestörter oder geschwächer Strukturen zu regenerieren. Im Idealfall lässt sich dadurch eine Operation sogar vermeiden, bzw. prähabilitativ oder als Mittel der Rehabilitation nach einem Eingriff zur Optimierung der Behandlung einsetzen. Eine Metastudie von Luqiang Zhou et al. (2023) zeigt, dass Patienten, die schon vor einer radikalen Prostataektomie ein Beckenboden-Training durchlaufen, vor allem in den ersten drei Monaten nach der Operation signifikant seltener ungewollt Urin verlieren als Patienten ohne entsprechendes Training.

Bedeutung der therapeutischen Anleitung und des gezielten Feedbacks

Positive Effekte werden dabei durch sorgfältige therapeutische Anleitung begünstigt, so das Fazit einer Metanalyse von Baumann et al. (2022). Ohne fachliche Anweisung und Rückmeldung zeigten sich keine Vorteile gegenüber Vergleichsgruppen ohne Training.

Da die meisten Menschen in der Wahrnehmung und aktiven Steuerung der Beckenboden-Muskulatur wenig geübt sind, bieten Methoden mit Biofeedback besonders gute Lernchancen (Hsu et al. 2016). Besonders niederschwellig und damit Compliance-fördernd sind dabei Verfahren, die die Aktivität der Beckenbodenmuskulatur noninvasiv erfassen und – wie das Beckenboden-Trainingsgerät PelvicTool der Schweizer Firma Alonea – dem Nutzer über eine einfach App visuelles Feedback in Echtzeit geben. Mit Hilfe einer Spiel-ähnlichen Oberfläche können Patienten nach gründlicher Einweisung durch einen Therapeuten, der die konkreten Therapieziele identifiziert, eigenständig individuelle Trainingsprogramme durchlaufen.

„Das PelvicTool ist eine grossartige Möglichkeit, den Beckenboden spielerisch zu trainieren – und genau das macht es besonders für Männer interessant. Die meisten Männer beschäftigen sich weniger mit dem Beckenboden als Frauen. Deshalb ist das visuelle Biofeedback eine wertvolle Unterstützung: Es fördert die Wahrnehmung und macht das Thema greifbar und zugänglich. Ganz nebenbei hilft es auch, das Tabu zu brechen und offen über diese wichtige Körperregion zu sprechen. Die Männer sind deshalb jeweils sehr motiviert mit dem PelvicTool am Trainieren.“

Melanie Gähler

Physiotherapeutin FH / Beckenbodenphysiotherapeutin , Physiowerkstatt Näfels GL

Der Beckenbodentrainer PelvicTool Home & Sport besteht aus einem ergonomischen Sitzkissen mit einem weichen Sensortube, die hochsensitiv alle Bewegungen der Beckenbodenmuskeln registriert. Unter therapeutischer Begleitung durchlaufen die Patienten die jeweils für ihre individuelle Thematik passenden Trainingsprogramme und können dann selber zu Hause trainieren. Anhand der digitalen Dokumentation ihrer Übungen können ihre Therapeuten den Trainingsprozess nachverfolgen und gegebenenfalls korrigierend eingreifen, oder das Training dem Übungsfortschritt anpassen. Ein nachhaltiger Therapieerfolg wird durch die anschliessende Integration der trainierten Muskelaktivitäten in alltägliche Bewegungsabläufe zusätzlich unterstützt.

„Obwohl ich nach einer RPE meine Beckenbodenmuskulatur nicht mehr spüren konnte, habe ich mit Hilfe des PelvicTool gelernt, meine Beckenbodenmuskeln zu steuern und meine Inkontinenzbeschwerden zu lindern. Die Fortschritte in der App zu sehen, hat mich motiviert, weiterzumachen.“

U. Rosendahl Huber

Das PelvicTool Home & Sport, entwickelt vom Schweizer Medizintechnikunternehmen Alonea AG, ist im ausgewählten Fachhandel sowie im Webshop von Alonea erhältlich.

Beckenboden Mann
Beckenboden trainieren mit dem PelvicTool von Alonea
Beckenbodentrainings-App
Konservative Therapie von erektilen Störungen und Inkontinenz bei Beckenbodenschwäche.
Beckenboden gezielt trainieren mit dem PelvicTool und der App.
Der Beckenbodentrainer PelvicTool besteht aus einem Sitzkissen mit Sensortube und einer App. Die App kann sowohl auf einem Tablet als auch auf dem Handy genutzt werden.

So funktioniert der Beckenbodentrainer PelvicTool von Alonea:

Referenzen zum Bericht

Baumann, F. T., Reimer, N., Gockeln, T., Reike, A., Hallek, M., Ricci, C., Zopf, E. M., Schmid, D., Taaffe, D., Newton, R. U., Galvão, D. A., & Leitzmann, M. (2022). Supervised pelvic floor muscle exercise is more effective than unsupervised pelvic floor muscle exercise at improving urinary incontinence in prostate cancer patients following radical prostatectomy: A systematic review and meta-analysis. Disability and Rehabilitation, 44(19), 5374–5385. https://doi.org/10.1080/09638288.2021.1937717

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