Beckenbodentrainer Alonea PelvicTool – persönliche Erfahrung
Während eines Klinikaufenthalts zur Rehabilitation lernte eine Patientin mit Blasenschwäche und komplexen Rückenproblemen das Beckenboden-Trainingsgerät PelvicTool von Alonea kennen. In ihrem Erfahrungsbericht schildert sie, wie ihr die Kombination aus visueller Rückmeldung und individueller Kalibrierung geholfen hat, die Beckenbodenmuskulatur gezielter zu steuern.
Blasenschwäche, Beckeninstabilität und Rückenschmerzen treten häufig gemeinsam auf – besonders dann, wenn der Körper durch Krankheit, längere Immobilisation oder nicht vertragene Therapien geschwächt wurde. In solchen Situationen ist es oft schwierig, den Beckenboden gezielt zu trainieren, ohne andere Strukturen zu überfordern.
Eine Kundin – Frau Susanne S. – schildert hier ihre persönliche Erfahrung und beschreibt, wie sie mit dem Beckenbodentrainer PelvicTool vom Schweizer Medtechunternehmen Alonea zum ersten Mal das Gefühl hatte, ihren Beckenboden gezielt ansteuern zu können.
Erste Begegnung mit dem Alonea PelvicTool in der Reha
Während ihrer Reha in der Kurparkklinik Bad Kissingen nahm die Kundin an einem Beckenbodenseminar teil. Neben klassischer Beckenbodengymnastik in der Gruppe wurde dort auch das Alonea PelvicTool Home & Sport vorgestellt. Es handelt sich um ein nicht-invasives Trainingsgerät mit Biofeedback, das die Aktivität der Beckenbodenmuskulatur misst und über eine App sichtbar macht. So sehen Trainierende direkt auf dem Handy, ob und wie stark sie die Beckenbodenmuskulatur anspannen oder entspannen.
Nach einer Einführung durch die Physiotherapie konnten Patientinnen selbstständig und ohne feste Termine mit dem Gerät trainieren.
Dazu Frau S.: „Ich habe das Angebot gleich genutzt und das Gerät ausprobiert. Das Training war überraschend kurzweilig – und hat sofort meinen Ehrgeiz geweckt.“
Gerade die Koordinationsübungen empfand sie anfangs als extrem anspruchsvoll. Statt einer kontrollierten Bewegung verlief die Anzeige zunächst zickzackförmig auf und ab. Diese direkte Rückmeldung machte ihr jedoch deutlich, wie schwierig es für sie war, den Beckenboden gezielt anzusteuern und zu kontrollieren.
„Ich habe das PelvicTool in der Reha kennengelernt und gute Erfahrungen damit gemacht. Deshalb nutze ich es heute zu Hause weiter.“
Regelmässiges Training und spürbare Fortschritte
Frau S. begann daraufhin, regelmässig zwei- bis dreimal pro Woche mit dem Alonea PelvicTool zu trainieren.
Mit der Zeit lernte sie, die Beckenbodenmuskulatur gezielter zu steuern. Die Übungen konnten schrittweise gesteigert werden, ohne Überforderung.
Diese Punkte haben für die Kundin den Unterschied gemacht:
- In der PelvicTool-App ist gut nachvollziehbar, welche Übungen gemacht wurden und wie sich das Training entwickelt. Man sieht direkt, wann der Beckenboden angespannt oder wieder entspannt ist.
- Zu Beginn jedes Trainings wird der aktuelle Zustand berücksichtigt. Die Übungen passen sich daran an, sodass das Training weder zu leicht noch zu anstrengend ist.
- Das Training mit dem Beckenbodentrainer ist nicht invasiv, erfolgt bekleidet und lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren.
Ausgangssituation vor der Reha
Vor der Reha kam es bei Frau S. krankheitsbedingt zu einem starken Muskelabbau durch wochenlanges Liegen und nicht vertragene Therapien. Eine zuvor latente Beckenbodenschwäche verstärkte sich deutlich. Nachts war mindestens ein Toilettengang notwendig, teils mit Wecker nach vier Stunden Schlaf. Die Schlafqualität war stark beeinträchtigt.
Zusätzlich bestanden massive Rückenprobleme und eine ausgeprägte Beckeninstabilität. Schon kleine Fehlbewegungen führten zu sichtbaren Schiefstellungen.
Situation am Ende des Aufenthalts in der Reha-Klinik
Am Ende der Reha zeigte sich bei Frau S. eine klare Verbesserung:
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Durchschlafen war wieder möglich
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die extreme Beckeninstabilität war kein Thema mehr
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Rückenschmerzen hatten sich gebessert
Rückkehr in den Alltag
Nach dem Aufenthalt in der Reha-Klinik setzte Frau S. die empfohlenen Massnahmen konsequent fort, darunter zwei mal wöchentlich Gerätetraining, wöchentliches Schwimmen, Krankengymnastik mit Eigenübungen, Tai Chi Acht Brokate sowie Beckenbodenübungen. Da das Alonea PelvicTool in ihrer Region jedoch nicht verfügbar war, erfolgte das Beckenbodentraining ausschliesslich ohne Gerät.
Obwohl Frau S. sehr konsequent trainierte, kam es im weiteren Verlauf zu einer zunächst langsamen, dann drastischen Verschlechterung der Stabilität von Beckenboden, Becken und Rücken.
„Mein Physiotherapeut erklärte mir, dass sich der Beckenboden in vielen Fällen auch ohne Gerät gut stabilisieren lässt. Deshalb habe ich die gezeigten Übungen sehr engagiert umgesetzt. Bei mir zeigte sich jedoch, dass dadurch meine Rückenprobleme erneut getriggert und deutlich verstärkt wurden.
Mein persönliches Problem ist, dass bei mir mehrere Beschwerdebereiche in einem sehr sensiblen Gleichgewicht stehen: Die Arthrose im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule bessert sich durch Aufrichtung, gleichzeitig werden die Bandscheibenprobleme bei L5/S1 genau durch diese Aufrichtung und zu starke Anspannung des Beckenbodens wieder ausgelöst.“
Beckenbodentraining zu Hause – warum Frau S. sich für das PelvicTool entschied
Aufgrund ihrer positiven Erfahrungen während der Reha entschloss sich Frau S., den Beckenbodentrainer PelvicTool Home & Sport privat anzuschaffen. So kann sie auch zu Hause in einer Weise weitertrainieren, die sie bereits in der Reha als gut verträglich und wirksam erlebt hatte.
Rückblickend sagt sie dazu:
„Der Preis ist für eine Einzelperson nicht niedrig, und in meiner Region war das Gerät in Physiotherapie-Praxen nicht verfügbar. Für mich war es dennoch eine bewusste Entscheidung – eine Investition in ein Training, von dem ich mir viel verspreche.“
Den entscheidenden Vorteil des Trainings mit dem PelvicTool sieht Frau S. in der individuellen Kalibrierung zu Beginn jeder Einheit. Unabhängig vom jeweiligen Tageszustand trainiert sie damit stets im passenden Belastungsbereich – ohne Überforderung und ohne Reizung der Bandscheiben.
Fazit
Diese Alonea PelvicTool Erfahrung zeigt, dass Beckenbodentraining nicht für alle Menschen gleich funktioniert. Gerade bei komplexen Beschwerdebildern kann eine objektive Rückmeldung zur Muskelaktivität helfen, das Training sicherer und gezielter umzusetzen, ohne sich zu überfordern.

















