Erfahrungsbericht Alonea PelvicTool Kindertherapie

Erfahrungsbericht Alonea PelvicTool Kindertherapie

Marie Baunach-Schicker, Physiotherapeutin und Geschäftsführerin der Physio Praxis Baunach-Schicker in Mainz-Kostheim, setzt das PelvicTool in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern ein. In ihrem Erfahrungsbericht schildert sie, wie das Biofeedback-Training Kindern hilft, die Beckenbodenmuskulatur bewusst wahrzunehmen und spielerisch zu steuern – auch bei komplexen Problematiken wie Inkontinenz und muskulärer Hypotonie.

„Wir nutzen das Pelvic Tool in der Kindertherapie als wertvolle Ergänzung zur Behandlung. Bei Kindern im Alter von etwa drei bis sieben Jahren lässt es sich mit dem Trainingsprogramm «FREI» gut einsetzen, um dem Therapeuten eine klare optische Rückmeldung über die Anspannung des Beckenbodens des Kindes zu geben. Ab ungefähr sieben Jahren eignet sich das Tool hervorragend zur selbstständigen Übung. Der spielerische Rahmen hält die Kinder motiviert und hilft ihnen, ihren Körper schnell besser zu verstehen und gezielt wahrzunehmen.“

Marie Baunach-Schicker

MA. Physiotherapeutin, Physio Praxis Baunach-Schicker, Mainz-Kostheim

Was ist das PelvicTool und wie funktioniert es?

Das PelvicTool von Alonea ist ein nicht-invasives Biofeedback-Trainingsgerät für den Beckenboden. Es besteht aus einem Sitzkissen mit weichem Sensortube und einer App mit spielerischen Übungen. Trainiert wird sitzend und vollständig bekleidet. Die PelvicTool-App zeigt in Echtzeit, ob die Beckenbodenmuskulatur korrekt angespannt oder entspannt wird. Besonders für Kinder ist diese unmittelbare visuelle Rückmeldung wertvoll, da der Beckenboden von aussen nicht sichtbar ist.

Da das Training nicht-invasiv und vollständig bekleidet erfolgt, eignet sich das PelvicTool für alle Altersgruppen und Geschlechter – Therapeutinnen setzen es sowohl bei Kindern als auch bei erwachsenen Frauen und Männern ein.

Erfahrungsbericht zur Anwendung des PelvicTool in der Praxis

Im nachfolgenden Bericht erläutert Frau Baunach-Schicker, MA Physiotherapeutin und Geschäftsführerin der Physio Praxis Baunach-Schicker, den Einsatz des Alonea PelvicTool im Praxisalltag:

«In unserer täglichen Arbeit mit Kindern unterstützt uns das Alonea PelvicTool als wertvolles Hilfsmittel zur Förderung der Körperwahrnehmung und zur Verbesserung der Beckenbodenfunktion. Besonders hilfreich ist die Möglichkeit des neuromuskulären Trainings mittels Biofeedback, das den Kindern auf einfache und spielerische Weise zeigt, ob sie ihre Muskulatur korrekt ansteuern.

Fallbeispiel 1: Siebenjähriges Kind mit Inkontinenz

Ein Beispiel aus unserer Praxis betrifft ein siebenjähriges Kind mit einer Inkontinenzproblematik, das seinen Beckenboden zu Beginn kaum bewusst wahrnehmen konnte. Trotz motivierter Mitarbeit fiel es ihm schwer, die richtigen Muskelgruppen gezielt anzuspannen, da die Kompensation über Bauch und Gesäss im Vordergrund stand.

Durch den Einsatz des PelvicTool konnten wir diese Muster sichtbar machen und schrittweise korrigieren. Das Biofeedback zeigte dem Kind sofort, ob es die richtige Muskulatur ansteuerte – das beschleunigte den Lernprozess deutlich.

Bereits nach wenigen Wochen traten die unwillkürlichen Harnverluste seltener auf – das Kind gewann mehr Sicherheit im Alltag und sein Selbstvertrauen wuchs spürbar.

Die Motivation in der Therapie zu bleiben wurde massgeblich durch die visuelle spielerische Komponente des PelvicTool herbeigeführt und dem Wunsch des Kindes, mehr Punkte in den Spielen zu sammeln.

Fallbeispiel 2: Dreijähriges Kind mit muskulärer Hypotonie

Ein weiteres Beispiel ist ein dreijähriges Kind mit ausgeprägter muskulärer Hypotonie, das Schwierigkeiten hatte, seine Körpermitte zu stabilisieren.

Das Sitzen auf dem PelvicTool ermöglichte ihm und der Therapeutin sowie den Eltern eine klare, gut nachvollziehbare Rückmeldung über den Körperschwerpunkt und die Aktivität des Beckenbodens. Durch kurze, abwechslungsreiche Trainingseinheiten gelang es, die Wahrnehmung zu verbessern und das Kind spielerisch an das gezielte Aktivieren der tiefen Muskulatur heranzuführen.

Die Übungen konnten später in den Alltag übertragen werden, was zu einer besseren Haltung und einem stabileren Bewegungsausmass beitrug.»

pelvictool app trainingsmöglichkeiten
Junge_Beckenboden_Alonea
Junge_Beckenboden_Alonea
Beckenboden trainieren mit dem PelvicTool von Alonea
Beckenbodentrainer PelvicTool Frauen Maenner Stuhl
Beckenbodentrainer PelvicTool Frauen Maenner Stuhl

Persönliches Fazit von Frau Baunach-Schicker

«Unsere Erfahrung zeigt, dass das PelvicTool Kindern den Zugang zur Arbeit mit dem Beckenboden erleichtert, Hemmschwellen abbaut und vor allem Spass macht. Die Kombination aus professioneller Begleitung in der Therapie und eigenständigem Training zu Hause fördert schnelle Fortschritte und schafft die Grundlage für nachhaltige Verbesserungen.»

Ergänzend zur Therapie: PelvicTool auch für zu Hause verfügbar

Kinder und Jugendliche mit Funktionsstörungen im Beckenbereich sollten therapeutisch begleitet werden. Das regelmässiige Üben daheim ist wichtig für den Trainingsfortschritt und kann nach Anleitung durch den Physiotherapeuten oder Urotherapeuten unkompliziert zu Hause durchgeführt werden.

Auf Wunsch von Therapeuten und Eltern bieten ausgewählte Vertriebspartner das PelvicTool zur monatlichen Miete an:

Schweiz:
Parsenn Produkte AG, Küblis
Tel. 081 300 33 33, parsenn-produkte.ch

 

Deutschland und Österreich:
Beckenboden-Gesundheit.com, Sulzberg
Tel. +49 157 8864 53 79, Beckenboden-Gesundheit.com,

Weitere Informationen: https://alonea.ch/de/beckenbodentrainingsgeraet-mieten/

NEU: Beckenboden-Trainingsgerät PelvicTool mieten

NEU: Beckenboden-Trainingsgerät PelvicTool mieten


Sie möchten das Beckenboden-Trainingsgerät PelvicTool Home & Sport vor dem Kauf testen? Einige unserer Vertriebspartner bieten neu nebst dem Verkauf auch eine Vermietung an.

Haben Sie das PelvicTool in einem Fitnessstudio, bei Ihrer Physiotherapeutin, Ihrem Urologen oder im Rückbildungskurs kennengelernt und möchten es nun in Ruhe zuhause testen? Kein Problem! Sie können das PelvicTool ganz unkompliziert bei einem unserer Alonea-Vertriebspartner mieten und es erst ausprobieren, bevor Sie sich für einen Kauf entscheiden.

 

Wichtig: Beckenbodenmuskulatur regelmässig trainieren

 

Beckenbodentherapie medbase

«Um eine langfristige Verbesserung zu erzielen und zu erhalten, muss das Beckenbodentraining für immer in den Alltag integriert werden.» Susanne Egli, Physiotherapeutin, Medbase Winterthur, Brunngasse

 

 

Wenn Sie ein Beckenboden-Trainingsgerät mieten möchten oder über Anschaffung eines Beckenbodentrainers nachdenken, sollten Sie wissen, dass die Beckenbodenmuskulatur – wie jeder andere Muskel – kontinuierlich und regelmässig trainiert werden muss, um langfristige Erfolge zu sichern. Das PelvicTool unterstützt Sie dabei optimal, denn es ermöglicht ein effektives und komfortables Training. Ihre Fortschritte behalten Sie dabei ganz einfach über die App im Blick. Der gepolsterte Sitz und der weiche Sensortube garantieren zudem ein schmerzfreies Training. Genauso wichtig: Dank der einfachen Handhabung lässt sich das PelvicTool mühelos in den Alltag integrieren. Kein Umziehen, kein Einführen – der Zeitaufwand ist minimal. Bereits mit nur 5 Minuten Training, 3-mal pro Woche, stärken Sie Ihre Beckenbodenmuskulatur effektiv.

Eine Investition in die Gesundheit und das Wohlbefinden, das sich lohnt – für die ganze Familie!

Beckenbodentrainer-Miete in der Schweiz: Parsenn Produkte AG

 

Die Parsenn Produkte AG bietet den Kundinnen und Kunden zwei Möglichkeiten an: Entweder kann das PelvicTool Home & Sport zu einem günstigen Mietpreis von nur *CHF55.00 (exkl. MwSt., zuzüglich Porto) monatlich gemietet werden oder der Beckenbodentrainer wird direkt im Webshop der Firma gekauft. Das Mietangebot gilt ausschliesslich für Adressaten mit Sitz in der Schweiz.

*Preisänderungen vorbehalten. Die aktuellen Konditionen finden Sie direkt auf der Website der Firma:

Parsenn Produkte

Parsenn Produkte AG, Chlus 13, 7240 Küblis, Tel. 081 300 33 33, parsenn-produkte.ch

Vermietung in Deutschland und Österreich: Beckenboden-Gesundheit.com

 

Die Firma Beckenboden-Gesundheit.com spezialisiert sich auf die Unterstützung und Informationsverbreitung zur Gesundheit der Beckenbodenmuskulatur. Beckenboden-Gesundheit.com bietet das Alonea PelvicTool zum Kauf und zur Miete an. Bei späterem Kauf werden Mietzahlungen auf den Kaufpreis angerechnet. Das Mietangebot gilt ausschliesslich für Adressaten mit Sitz in Deutschland und Österreich

Die Konditionen finden Sie direkt auf der Website der Firma:

Beckenboden-Gesundheit

Beckenboden-Gesundheit.com, Sulzberg, Tel. +49 157 8864 53 79

Beckenbodentrainer Alonea PelvicTool – persönliche Erfahrung

Beckenbodentrainer Alonea PelvicTool – persönliche Erfahrung

Während eines Klinikaufenthalts zur Rehabilitation lernte eine Patientin mit Blasenschwäche und komplexen Rückenproblemen das Beckenboden-Trainingsgerät PelvicTool von Alonea kennen. In ihrem Erfahrungsbericht schildert sie, wie ihr die Kombination aus visueller Rückmeldung und individueller Kalibrierung geholfen hat, die Beckenbodenmuskulatur gezielter zu steuern.

„Ich habe das PelvicTool in der Reha kennengelernt und gute Erfahrungen damit gemacht. Deshalb nutze ich es heute zu Hause weiter.“

Susanne S.

Blasenschwäche, Beckeninstabilität und Rückenschmerzen treten häufig gemeinsam auf – besonders dann, wenn der Körper durch Krankheit, längere Immobilisation oder nicht vertragene Therapien geschwächt wurde. In solchen Situationen ist es oft schwierig, den Beckenboden gezielt zu trainieren, ohne andere Strukturen zu überfordern.

Eine Kundin – Frau Susanne S. –  schildert hier ihre persönliche Erfahrung und beschreibt, wie sie mit dem Beckenbodentrainer PelvicTool vom Schweizer Medtechunternehmen Alonea zum ersten Mal das Gefühl hatte, ihren Beckenboden gezielt ansteuern zu können.

Erste Begegnung mit dem Alonea PelvicTool in der Reha

Während ihrer Reha in der Kurparkklinik Bad Kissingen nahm die Kundin an einem Beckenbodenseminar teil. Neben klassischer Beckenbodengymnastik in der Gruppe wurde dort auch das Alonea PelvicTool Home & Sport vorgestellt. Es handelt sich um ein nicht-invasives Trainingsgerät mit Biofeedback, das die Aktivität der Beckenbodenmuskulatur misst und über eine App sichtbar macht. So sehen Trainierende direkt auf dem Handy, ob und wie stark sie die Beckenbodenmuskulatur anspannen oder entspannen.

Nach einer Einführung durch die Physiotherapie konnten Patientinnen selbstständig und ohne feste Termine mit dem Gerät trainieren.

Dazu Frau S.: „Ich habe das Angebot gleich genutzt und das Gerät ausprobiert. Das Training war überraschend kurzweilig – und hat sofort meinen Ehrgeiz geweckt.“

Gerade die Koordinationsübungen empfand sie anfangs als extrem anspruchsvoll. Statt einer kontrollierten Bewegung verlief die Anzeige zunächst zickzackförmig auf und ab. Diese direkte Rückmeldung machte ihr jedoch deutlich, wie schwierig es für sie war, den Beckenboden gezielt anzusteuern und zu kontrollieren.

Regelmässiges Training und spürbare Fortschritte

Frau S. begann daraufhin, regelmässig zwei- bis dreimal pro Woche mit dem Alonea PelvicTool zu trainieren.

Mit der Zeit lernte sie, die Beckenbodenmuskulatur gezielter zu steuern. Die Übungen konnten schrittweise gesteigert werden, ohne Überforderung.

Diese Punkte haben für die Kundin den Unterschied gemacht:

  • In der PelvicTool-App ist gut nachvollziehbar, welche Übungen gemacht wurden und wie sich das Training entwickelt. Man sieht direkt, wann der Beckenboden angespannt oder wieder entspannt ist.
  • Zu Beginn jedes Trainings wird der aktuelle Zustand berücksichtigt. Die Übungen passen sich daran an, sodass das Training weder zu leicht noch zu anstrengend ist.
  • Das Training mit dem Beckenbodentrainer ist nicht invasiv, erfolgt bekleidet und lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren.

Ausgangssituation vor der Reha

Vor der Reha kam es bei Frau S. krankheitsbedingt zu einem starken Muskelabbau durch wochenlanges Liegen und nicht vertragene Therapien. Eine zuvor latente Beckenbodenschwäche verstärkte sich deutlich. Nachts war mindestens ein Toilettengang notwendig, teils mit Wecker nach vier Stunden Schlaf. Die Schlafqualität war stark beeinträchtigt.

Zusätzlich bestanden massive Rückenprobleme und eine ausgeprägte Beckeninstabilität. Schon kleine Fehlbewegungen führten zu sichtbaren Schiefstellungen.

Situation am Ende des Aufenthalts in der Reha-Klinik

Am Ende der Reha zeigte sich bei Frau S. eine klare Verbesserung:

  • Durchschlafen war wieder möglich

  • die extreme Beckeninstabilität war kein Thema mehr

  • Rückenschmerzen hatten sich gebessert

Rückkehr in den Alltag 

Nach dem Aufenthalt in der Reha-Klinik setzte Frau S. die empfohlenen Massnahmen konsequent fort, darunter zwei mal wöchentlich Gerätetraining, wöchentliches Schwimmen, Krankengymnastik mit Eigenübungen, Tai Chi Acht Brokate sowie Beckenbodenübungen. Da das Alonea PelvicTool in ihrer Region jedoch nicht verfügbar war, erfolgte das Beckenbodentraining ausschliesslich ohne Gerät.

    Obwohl Frau S. sehr konsequent trainierte, kam es im weiteren Verlauf zu einer zunächst langsamen, dann drastischen Verschlechterung der Stabilität von Beckenboden, Becken und Rücken.

    „Mein Physiotherapeut erklärte mir, dass sich der Beckenboden in vielen Fällen auch ohne Gerät gut stabilisieren lässt. Deshalb habe ich die gezeigten Übungen sehr engagiert umgesetzt. Bei mir zeigte sich jedoch, dass dadurch meine Rückenprobleme erneut getriggert und deutlich verstärkt wurden.

    Mein persönliches Problem ist, dass bei mir mehrere Beschwerdebereiche in einem sehr sensiblen Gleichgewicht stehen: Die Arthrose im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule bessert sich durch Aufrichtung, gleichzeitig werden die Bandscheibenprobleme bei L5/S1 genau durch diese Aufrichtung und zu starke Anspannung des Beckenbodens wieder ausgelöst.“

    Beckenbodentraining zu Hause – warum Frau S. sich für das PelvicTool entschied

    Aufgrund ihrer positiven Erfahrungen während der Reha entschloss sich Frau S., den Beckenbodentrainer PelvicTool Home & Sport privat anzuschaffen. So kann sie auch zu Hause in einer Weise weitertrainieren, die sie bereits in der Reha als gut verträglich und wirksam erlebt hatte.

    Rückblickend sagt sie dazu:
    „Der Preis ist für eine Einzelperson nicht niedrig, und in meiner Region war das Gerät in Physiotherapie-Praxen nicht verfügbar. Für mich war es dennoch eine bewusste Entscheidung – eine Investition in ein Training, von dem ich mir viel verspreche.“

    Den entscheidenden Vorteil des Trainings mit dem PelvicTool sieht Frau S. in der individuellen Kalibrierung zu Beginn jeder Einheit. Unabhängig vom jeweiligen Tageszustand trainiert sie damit stets im passenden Belastungsbereich – ohne Überforderung und ohne Reizung der Bandscheiben.

    Beckenboden trainieren mit dem PelvicTool von Alonea
    Erfahrung Beckenbodentrainer
    Beckenbodentrainer PelvicTool Frauen Maenner Stuhl
    Beckenbodentrainer PelvicTool Alonea Frau
    Fortschrittskontrolle PelvicTool
    Beckenbodentrainings-App
    Beckenbodentrainer PelvicTool Frauen Maenner Stuhl

    Fazit

    Diese Alonea PelvicTool Erfahrung zeigt, dass Beckenbodentraining nicht für alle Menschen gleich funktioniert. Gerade bei komplexen Beschwerdebildern kann eine objektive Rückmeldung zur Muskelaktivität helfen, das Training sicherer und gezielter umzusetzen, ohne sich zu überfordern. 

    Blasenschwäche beim Sport: Was tun?

    Blasenschwäche beim Sport: Was tun?

     


    Inkontinenz beim Sport: Die unterschätzte Rolle des Beckenbodens

    Sport ist für einen gesunden Lebensstil unverzichtbar dass er Inkontinenz hervorrufen kann gilt allerdings als Tabuthema. Davon betroffen sind nicht nur Frauen und ältere Semester, junge Athleten beiderlei Geschlechts haben ebenso damit zu kämpfen. Vor allem die Harninkontinenz tritt bei vielen Sportarten auf und beeinträchtigt nicht nur das Leistungsvermögen, sondern auch das tägliche Leben. Ein geeignetes Beckenbodentraining mit einem modernen Beckenbodentrainingsgerät schafft Abhilfe, beugt einer angehenden Inkontinenz vor und erhöht die Lebensqualität.

     

    Tabuthema Harninkontinenz bei Sportlerinnen

    Harninkontinenz ist nur für Frauen nach Geburt oder Menopause ein Thema? Weit gefehlt. Sportmedizinern haben festgestellt, dass unkontrollierter Harnabgang durch sportliche Belastung weiter verbreitet ist als man gemeinhin denkt. Studien zeigen, dass vor allem das weibliche Geschlecht bei vielen Sportarten mit Belastungsinkontinenz (früher als Stressinkontinenz bezeichnet) zu kämpfen hat. Die Werte sind geradezu erschreckend: Bei Frauen mittleren Alters kommt die Harninkontinenz mit einer Häufigkeit von 30 % vor, bei regelmässiger sportlicher Betätigung steigt sie auf über 47 %, und im Alter gehen die Werte munter noch weiter nach oben.

     

    Frauen leiden besonders oft an Inkontinenz

    Frauen sind deutlich häufiger als Männer mit Inkontinenz gestraft. Das liegt vor allem an Schwangerschaften, bei denen das Ungeborene mit zunehmendem Gewicht auf der Innenauskleidung des Beckenbodens lastet. Insbesondere vaginale Geburten und zunehmendes Alter schwächen die Beckenbodenmuskulatur, welche für die Kontrolle von Stuhlgang und Harnlösen wichtig ist.

    Sport ist zwar gesund, kommt dann aber oft als zusätzlicher Auslöser von Harninkontinenz und auch Stuhlinkontinenz hinzu. Ebenso wirken sich Kontrazeptiva, Rauchen und Übergewicht negativ auf die Stabilität des Beckenbodens aus.

     

    Wieso ist ein gut trainierter Beckenboden so wichtig?

    Der Beckenboden bildet den natürlichen Abschluss des Bauchraumes nach unten, während er oben vom Zwerchfell, vorne und seitlich von der Bauchmuskulatur und hinten von der Wirbelsäule begrenzt wird. Im Gegensatz zu einem Sixpack sieht man ihn nicht – wohl einer der Gründe, warum man auf Beckenbodentraining weniger Wert legt.

    Dabei sind die Beckenbodenmuskeln nicht nur wichtig für eine gerade Körperhaltung (die im Sport eine grosse Rolle spielt), sondern auch für die Funktionalität von Harnblase und Enddarm, bei Frauen der Vagina, bei Männern der Prostata. Beeinträchtigungen führen zu Harninkontinenz, Stuhlinkontinenz und einer verminderten Empfindungsfähigkeit beim Sex.

    Beckenboden Frau

    Warum belastet Sport die Beckenbodenmuskulatur?

    Der aufrechte Gang war in der Evolution nicht vorgesehen. Hände frei führt dazu, dass unsere Baucheingeweide mit ihrem gesamten Gewicht auf Lendenwirbelsäule und Beckenboden und damit auf der Beckenbodenmuskulatur lasten. Das Ergebnis sind Zivilisationskrankheiten wie Rückenbeschwerden und Inkontinenz. Sport kann diese Beschwerden weiter verschlimmern. Wie kommt das?

    • Ruckartige Bewegungen sind bei vielen Sportarten normal. Herumspringen und schnelles Stoppen verstärken die mechanische Belastung und Muskeldehnung im Becken erheblich.
    • Die Bauchpresse kommt bei vielen sportlichen Aktivitäten hinzu. Damit bezeichnet man das Anspannen von Bauchmuskeln und Zwerchfell, was den Druck auf die Bauchorgane und damit auch auf den Beckenboden weiter erhöht.
    • Wir laufen falsch, zumindest aus funktionell-anatomischer Sicht: In der Evolution hat sich der Mensch zu einem Hetzjäger entwickelt, der stundenlang rennen kann. Allerdings federnd auf Zehen und Ballen und nicht wie wir auf der wenig elastisch gelagerten Ferse, die jeden Stoss ungefiltert an den Körper weitergibt.
    • Ständige Belastung der Beckenbodenmuskulatur dehnt und schwächt diese. Das wirkt sich auf die Schliessfähigkeit des Enddarms und vor allem des Blasenmuskels aus und führt zu Harninkontinenz und/oder Stuhlinkontinenz.

    Leistungssport verschlimmert die Beschwerden bei Harninkontinenz

    Harninkontinenz ist bei Frauen im Leistungssport besonders hoch. Über alle Sportarten hinweg fanden Metastudien eine durchschnittliche Häufigkeit von 25,9 %, davon erwiesen sich 20,7 % als Belastungsinkontinenz. Extrem hoch lag der Wert bei Volleyball (75,6 %) und Trampolinspringen (80 %).

    Bereits bei leichter sportlicher Betätigung geht man von einer Prävalenz von 5,6 % aus. Schwimmen entspricht am ehesten unserer vormals vierbeinigen natürlichen Körperhaltung und belastet die Beckenbodenmuskulatur am wenigsten.

    Die Beeinträchtigung des Beckenbodens fällt je nach Sportart unterschiedlich aus:

    • geringe Belastung: Golf, Schwimmen, Laufen, Diskus- und Speerwerfen
    • mässige Belastung: Skilanglauf, Hockey, Tennis, Badminton, Baseball
    • starke Belastung: Sportgymnastik, Ballett, Aerobic, Trampolinspringen, Judo, Fussball, Basketball, Handball, Volleyball

    Nicht zu vergessen: Die meisten Studien befassen sich mit aktiven Sportlerinnen, also solchen jungen und mittleren Alters. Dabei steigt die Häufigkeit einer Harninkontinenz mit dem Alter deutlich an – mit oder ohne sportliche Betätigung.

     

    Was ist mit Harninkontinenz bei männlichen Athleten und Stuhlinkontinenz?

    Zu sportbedingter Inkontinenz bei Männern gibt es kaum Studien – aktuell sind es gerade einmal ein rundes Dutzend. Zumindest zeigen sie, dass Harninkontinenz kein ausschliessliches Problem weiblicher Athletinnen ist und für männliche Sportler vermutlich ein noch grösseres Tabu darstellt.

    Noch sparsamer sind die Befunde bei Stuhlinkontinenz – hier gibt es nur episodische Berichte. Da die Schwächung der Beckenbodenmuskulatur aber auch die Haltemechanismen des Darms beeinträchtigt dürfte hier die Dunkelziffer höher sein als die kargen Berichte schliessen lassen.

     

     

    Wie häufig ist eine Harninkontinenz im Sport?

    Harninkontinenz ist bei Athleten weiter verbreitet als man denkt. Ein paar Zahlen:

    • Leistungssportlerinnen leiden rund fünfmal so häufig an Harninkontinenz wie ihre männlichen Kollegen. Eine dieser Studien spricht von 45,1 % der Frauen, aber nur 14,7 % der Männer.
    • Belastungsinkontinenz macht dabei 59,9 % der Fälle aus.
    • Als mittelschwer bis schwer einzustufen sind 30,9 % der Fälle von Harninkontinenz.
    • Von den Probandinnen vermelden einen Harnverlust
      • 22,7 % während des Trainings
      • 40,5 % beim Springen
      • 19,6 % beim Laufen
      • 20,2 % bei anderen Betätigungen

    Abhilfe bei sportbedingter Inkontinenz: Beckenbodentraining

    Vor allem im Leistungssport gilt das Beckenbodentraining als beste Option für die Behandlung der Harninkontinenz. Eine gestärkte und gut trainierte Beckenbodenmuskulatur bessert nicht nur aktuelle Beschwerden mit Inkontinenz, sondern beugt auch altersbedingten Verschlimmerungen vor. Ebenso bewährt haben sich die Übungen bei weniger anstrengenden Sportarten.

    Mit einem modernen Beckenbodentrainingsgerät wie dem PelvicTool von Alonea ist das Training so leicht wie nie zu vor: Sie können sich in lockerer Sportbekleidung auf das Gerät setzen und mittels einer App auf Smartphone oder Tablet das Anspannen und Lockern der Muskeln im Beckenboden live mitverfolgen. Die intimfreie Anwendung ermöglicht sogar das Training in Gruppen, etwa in der Physiotherapie – zusammen macht Sport immer mehr Spass als alleine, und das gilt auch für das Beckenbodentraining!

    Beckenbodentraining-Mann-PelvicTool_6069_800x800

    Quellen, Links und weiterführende Literatur

    Osteopathische Behandlung des Beckenbodens

    Osteopathische Behandlung des Beckenbodens

    In ihrer Praxis für Osteopathie & Naturheilkunde in Ulm bieten Claudia Linner und ihr Team ein ganzheitliches Behandlungskonzept für Beschwerden von Körper und Organen. Im Bereich des Beckenbodens arbeiten sie mit ergänzenden Methoden wie dem PelvicTool, das ihre osteopathische Behandlung unterstützt.

    Der Beckenboden als tragendes System des Körpers

    Der Beckenboden bildet das Fundament des unteren Rumpfes und besteht aus einem komplexen Zusammenspiel von Muskulatur, Bändern und Bindegewebe. Diese Schichten spannen sich wie eine tragende Hängematte zwischen Becken und Wirbelsäule auf und übernehmen zentrale Aufgaben für Stabilität, Kontinenz und die Position der inneren Organe. Funktionell lässt sich dieses System in mehrere Bereiche gliedern.

    Im vorderen Abschnitt finden sich die Strukturen, die die Blasenentleerung kontrollieren: Bei Frauen umgeben die Muskeln den Eingang der Harnröhre und die Vagina, bei Männern stabilisieren sie die Prostata und die Harnröhre und tragen damit wesentlich zur Kontinenz bei. Der mittlere Bereich umfasst die Muskulatur rund um den Anus, die für die präzise Steuerung der Darmentleerung verantwortlich ist. Der hintere Abschnitt verbindet Steissbein und Kreuzbein über Muskel- und Faszienzüge mit der übrigen Beckenbodenmuskulatur und sorgt für zusätzliche Stabilität.

    Störungen in einem dieser Bereiche können bei Frauen wie Männern zu funktionellen Einschränkungen führen – etwa zu Blasenschwäche, Stuhlinkontinenz, Schmerzen oder einem Gefühl von Instabilität. Ein gut funktionierender Beckenboden ist daher entscheidend für Wohlbefinden und Lebensqualität.

    Osteopathie und Beckenboden: Warum die ganzheitliche Behandlung entscheidend ist

    Eine osteopathische Behandlung des Beckenbodens setzt weit früher an als bei der lokalen Muskulatur. Da der Beckenboden funktionell in das gesamte lumbopelvine System eingebettet ist, beeinflussen ihn zahlreiche Strukturen: die Wirbelsäule, das Iliosakralgelenk, die Hüftmuskulatur, das Zwerchfell sowie viszerale und fasziale Verbindungen im kleinen Becken. Einschränkungen oder Spannungsasymmetrien in diesen Bereichen können die Beckenbodenfunktion erheblich beeinträchtigen – selbst wenn die Muskulatur an sich intakt ist.

    Hier setzt die Osteopathie an: Durch die Beurteilung von Beweglichkeit, Gewebespannung, Durchblutung und nervaler Versorgung lassen sich funktionelle Störungen erkennen, die häufig zu Inkontinenz, Schmerzen oder einer verminderten Ansteuerbarkeit des Beckenbodens beitragen. Ziel ist es, die beteiligten Strukturen wieder in ein harmonisches Zusammenspiel zu bringen – etwa durch die Mobilisation von Sakrum, Lendenwirbelsäule oder Hüften, die Behandlung faszialer Restriktionen oder die Verbesserung der viszeralen Dynamik im Bereich von Blase, Rektum oder Uterus.

    Eine osteopathische Intervention schafft damit die Voraussetzungen, damit der Beckenboden seine Aufgaben wieder physiologisch erfüllen kann. Häufig zeigt sich: Erst wenn Dysbalancen im gesamten System korrigiert sind, kann der Beckenboden nachhaltig gekräftigt, entspannt oder neu angesteuert werden. Hier bietet ein Funktionsfeedback-Tool wie das PelvicTool von Alonea eine ideale Ergänzung.

    Osteopathie Biofeedback-Beckenbodentrainer PelvicTool

    Biofeedback als Brücke zwischen Körperwahrnehmung und Therapie

    In ihrer Praxis für Osteopathie & Naturheilkunde in Ulm setzt Inhaberin Claudia Linner auf ein umfassendes therapeutisches Konzept, das neben Wirbelsäule, Gelenken und Faszien auch die funktionelle Bedeutung des Beckenbodens einbezieht. Der Beckenbodentrainer PelvicTool spielt dabei eine wichtige Rolle: Es ermöglicht die objektive Analyse von Kraft, Koordination, Entspannungsfähigkeit und neuromuskulärer Ansteuerung – Parametern, die allein mit manueller Diagnostik häufig nur eingeschränkt erfassbar sind.

    Durch die Verbindung von osteopathischer Behandlung und digitalem Biofeedback lassen sich Funktionsmuster identifizieren, Gewebespannungen regulieren und die Muskulatur gezielt trainieren. Viele Patientinnen und Patienten profitieren davon nicht nur hinsichtlich der Beckenbodenfunktion, sondern auch bei Rücken- oder Beckenbeschwerden.

    „Viele Patientinnen merken erst mit dem PelvicTool, wie ihre Beckenbodenmuskulatur wirklich arbeitet. Das macht das Training spürbar und effektiv.“

    Claudia Linner

    Heilpraktikerin, Osteopathin & Hormon Coach, Praxis für Osteopathie & Naturheilkunde, Ulm

    Erfahrungen aus der Praxis von Claudia Linner

    In ihrem Praxisalltag nutzt Claudia Linner das Alonea PelvicTool vor allem dann, wenn Patientinnen mit wiederkehrenden Rückenbeschwerden trotz osteopathischer Behandlung stagnieren. Die Möglichkeit, freie Trainingssequenzen und geführte Programme einzusetzen, erlaubt ihr eine präzise Einschätzung der Beckenbodenaktivität. Besonders wertvoll ist für sie die Erkenntnis, dass nicht mangelnde Kraft, sondern häufig Dysbalancen oder eine chronische Überaktivität im Vordergrund stehen.

    Das PelvicTool visualisiert via App die Beckenbodenaktivität in Echtzeit auf dem Tablet oder Handy – und bietet so ein direktes, motivierendes Feedback für die Therapie.

    Kontakt


    Praxis für Osteopathie & Naturheilkunde
    Einsteinstrasse 55
    89077 Ulm

    E-Mail: claudia@osteopathieulm.de
    Tel. / Whatsapp: 0176-81772073
    www.osteopathieulm.de

    Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr, Sa – nach Vereinbarung

    Osteopathische Behandlung Beckenboden
    Beckenboden-Frau
    Beckenboden Mann

    Unterstützt Sie bei der Wahrnehmung, Kontrolle und Stärkung des Beckenbodens: PelvicTool

    beckenbodentrainer-pelvictool-app

    Einfaches und effektives Beckenbodentraining.

    Osteopathin Beckenboden

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen